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Mach mehr aus deinem Unternehmen!

In fünf Schritten besser wachsen.

Die erste Hürde ist gemeistert: Du hast ein Unternehmen gegründet. Eigentlich müsste alles perfekt für dich sein und prima laufen. Aber in der unternehmerischen Wirklichkeit dürftest du dich jetzt vor oder sogar in einer der herausforderndsten Phasen überhaupt befinden: im Wachstum. Ob du nun wachsen musst, weil du zu wenige Aufträge hast oder weil du zu viele hast (letzteres wünschen wir dir natürlich), macht dabei eigentlich keinen großen Unterschied. Denn in beiden Fällen wirst du wesentliche Entscheidungen treffen müssen, die den Werdegang deines Unternehmens nachhaltig beeinflussen und verändern. Und Liquidität voraussetzen. Damit du dich bei diesen Entscheidungen nicht verzettelst, haben wir dir 5 wichtige Tipps zusammengestellt.

1. Wachstum entsteht zuerst im Kopf!

Auch wenn es um harte Zahlen und Fakten geht: Unternehmerisches Wachstum setzt eine Vision und ein Ziel voraus. Unternehmen neigen häufig dazu, für das Wachstum unkoordiniert einzelne Baustellen aufzureißen. Dann wird beispielsweise gerne mal der Vertrieb verstärkt, ins Marketing investiert oder Personal geschult. Aber Wachstum muss man planen, damit es funktioniert. Ähnlich wie bei der Gründung solltest du dir klare Ziele fassen, was du für dich und dein Unternehmen erreichen möchtest. Wenn du diese Vision klar formulierst, erleichtert das auch die betriebswirtschaftliche Kalkulation und konkrete Planung, die du für dein Wachstum brauchst. Also Faustregel: erst planen, dann wachsen!

2. Wachstum ja, aber nicht um jeden Preis!

Es ist irgendwie logisch: Wenn du mehr Umsatz willst, musst du mit höheren Kosten rechnen. Ob neue Mitarbeiter, neue Maschinen, neue Absatzkanäle oder neue Kompetenzen – du musst investieren. Aber kurzfristiges Wachstum sollte dich nicht Kopf und Kragen kosten! Viele Unternehmen machen den Fehler, bei der Umsetzung des Wachstums das, was eigentlich zum Wachstum führt, zu vernachlässigen. Wenn dein Unternehmen sich durch Qualität und Zuverlässigkeit auszeichnet, können diese Stärken leiden, wenn du dich plötzlich auf die Expansion konzentrierst. Deshalb: Denk immer auch langfristig und sorge dafür, dass die Qualität nicht unter dem Wachstum leidet.

3. Wachstum braucht Wertschöpfung!

Wir gehen mal davon aus, dass du sehr wohl den Unterschied zwischen Umsatz und Gewinn kennst. Aber wie verhalten sich diese beiden Faktoren in Bezug auf dein Wachstum? Viele Unternehmen machen den Fehler, Wachstum fast nur am Umsatz festzumachen. Deshalb redet man ja auch vom Umsatzwachstum. Aber wie verhält es sich dabei eigentlich mit dem Gewinn? Vor allem, wenn man bedenkt, dass Umsatzwachstum ja auch höhere Kosten mit sich bringt, die den Gewinn schmälern können. Achte also immer darauf, dass bei allem Wachstum der Gewinn quotal nicht sinkt und das Verhältnis zwischen wachsenden Umsätzen und dadurch entstehenden Kosten stimmt.

4. Wachstum braucht Ressourcen!

Vor allem deine! Erinnere dich: Du bist als Privatperson oder Fachkraft in die Gründung gegangen, hast den Start deines Unternehmens gemanagt und bist jetzt gestandener Unternehmer. Wenn du das mal von Außen betrachtest: Gründer, Manager und Unternehmer sind völlig verschiedene Rollen und Persönlichkeiten. Der Gründer ist ein Macher, der Manager derjenige, der strukturiert und ordnet, der Unternehmer wiederum derjenige, der auf dem Baum sitzt und Visionen entwickelt. Du kannst unmöglich alles drei auf einmal sein. Aber gerade Wachstumsunternehmen brauchen diese drei Rollen. Dir bleibt also nichts anderes übrig, als dir Gedanken darüber zu machen, wie und von wem diese drei Positionen besetzt werden. Ob du dafür neue Mitarbeiter einstellst oder diese Köpfe aus deinem Unternehmen rekrutierst, ist dir überlassen. Aber vergiss nicht: Dein Job ist Unternehmer und nicht eierlegende Wollmilchsau.

5. Auch du musst wachsen!

Deine Firma ist der Spiegel deiner Persönlichkeit. Denk mal drüber nach: Dein Unternehmen ist in der Regel genau in den Aspekten stark, in denen du deine persönlichen Stärken hast. Es ist also logisch, dass sich mit dem Wachstum auch die Stärken und Schwächen deines Unternehmens potenzieren. Wenn also der unternehmerische Erfolg mit deiner Persönlichkeit steht und fällt, lohnt sich gerade jetzt eine Investition in die persönliche Entwicklung. Ob du dabei Lektüre zum Thema Persönlichkeitsentwicklung durchackerst, Managerseminare besuchst oder vielleicht sogar eine fachliche Fortbildung machst, ist dir überlassen. Aber vergiss nicht: Damit dein Unternehmen wachsen kann, musst auch du wachsen.


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